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Das Ich-Bewusstsein von Hunden

Anhand von Urinproben untersuchte die Ethologin Alexandra Horowitz erstmals das Ich-Bewusstsein von Hunden.

Tierkommunikation
© Anion Chafik

Die Urinproben von 36 Hunden wurden am St. Barnard College in New York untersucht.

In zwei Testdurchläufen wurden eigene unbehandelte Proben der Hunde und Proben mit angereicherten Krebszellen verwendet und den Hunden vorgelegt.

Die zentrale Frage war, ob die Hunde ihre eigene Probe anhand des Geruchs erkennen können.

Das Ergebnis zeigt, dass die Hunde die eigene behandelte Geruchsprobe länger beschnüffelten als die unbehandelte Probe.

Es lässt sich schlussfolgern, dass sie wahrscheinlich den künstlichen Zusatz wahrnehmen können und sich für das Neue mehr interessieren.

Diese Schlussfolgerung konnte durch einen weiteren Test bekräftigt werden. Auch die reinen Krebszellen, also nur den reinen künstlichen Zusatz beschnüffelten die Hunde ebenfalls sehr lange.

Die Wissenschaftlerin Horowitz wollte eigentlich dem Ich-Bewusstsein der Hunde auf den Grund gehen. Bisher hatte sie nur gezeigt, dass die Hunde sich für "Neues" sehr interessieren. Ein weiterer Test sollte folgen.

Als Frau Horowitz die behandelte Geruchsprobe und die reinen künstlichen Substanz den Hunden zum Beschnüffeln gab, war das Ergebnis eindeutig.

Die Hunde interessierten sich deutlich mehr für den eigenen behandelten Duft.

Es ist also nicht nur das "Neue", das die Hunde fasziniert, sondern viel mehr das "Neue" in eigener Verbindung zum Selbst.


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