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Hundetage - Gefühl für Zeit

Wie erleben Hunde die Zeit und haben sie ein Zeitgefühl?


Tierkommunikation
© Lucrezia Carnelos

Hunde existieren in der Zeit und nutzen diese auch. Doch können sie die Zeit bewusst erleben? Also erleben sie die Zeit genauso, wie wir Menschen die Zeit erfahren?

Hunde können ganz gewiss den Tag wahrnehmen. Sie bekommen durch uns Menschen Orientierungspunkte und sind umgeben von Ritualen.

Ihre Sinne nehmen alle möglichen Hinweise auf. Beispielsweise wann wir nach Hause kommen oder wann es wieder Essen gibt. Da Hunde zudem auch noch gewohnheitsliebend sind, lieben sie wiederkehrende Aktivitäten.

Sie haben einen besonderen Bezug zu den Orten, an denen sie schlafen, essen und pinkeln.

Gerüche, Geräusche und visuelle Informationen geben für den Hund Aufschlüsse über die gerade erlebte Tageszeit.

Doch auch ohne die externen Eindrücke hat der Hund - wie auch der Mensch - eine innere Uhr, einen sogenannten Schrittmacher des Gehirns.

Seit einigen Jahrzehnten wissen die Neurowissenschaftler, dass der Zirkadianrhytmus, also der Schlaf-Wach-Zyklus, den wir alle erleben, vom Hypothalamuskern geregelt wird.

Nicht nur Menschen durchleben tagtäglich den Hunger-, Schlaf- und Wachsein-Zyklus, sondern auch Hunde.

Tatsächlich würden wir auch ohne die Sonne einen Rhythmus durchleben.

Dieser würde sogar etwas länger als die 24 Stunden andauern.

Auch der Hund bildet Erwartungen an den Tag.

Sein Nervensystem ist mit seinen Erwartungen und Erfahren verknüpft und konditioniert seine innere Uhr dementsprechend.

Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass Hunde mehr im Einklang mit ihrem Rhythmus und dementsprechend mit ihrem Körper leben als wir Menschen.

Da haben wir doch wieder mal unseren Lehrmeister in den Hunden gefunden.

Unser Hund kann uns lehren mehr im Einklang mit dem Tag und einem Selbst zu leben.


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